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Modellprojekt zur Förderung pädagogischer Handlungskompetenz in der Auseinandersetzung mit antidemokratischen Positionen an niedersächsischen Schulen

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Modellprojekt zur Förderung pädagogischer Handlungskompetenz in der Auseinandersetzung mit antidemokratischen Positionen an niedersächsischen Schulen

Leitung:  Dr. Sebastian Fischer (im Sommersemester 2019 vertreten durch Dr. Moritz Peter Haarmann)
Team:  Patrick Bredl, Tobias Grote
Jahr:  2019
Förderung:  Robert Bosch Stiftung, Kultusministerium Niedersachsen
Laufzeit:  11/2018 - 11/2021

Das niedersächsische Modellprojekt beabsichtigt, die Handlungskompetenz von Lehrkräften an berufs- und allgemeinbildenden Schulen in der Auseinandersetzung mit antidemokratischen Einstellungen in der Schülerschaft zu stärken. Die grundsätzlichen Zielsetzungen des Projektes bestehen in einer inhaltlichen Kompetenzerweiterung und einer Weiterentwicklung der Handlungsstrategien der beteiligten Lehrkräfte sowie einer Fortentwicklung bestehender Unterstützungssysteme zur Qualifizierung von Lehrkräften im Themenfeld Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF). Das niedersächsische Projekt orientiert sich konzeptionell an dem sächsischen Pilotprojekt „Starke Lehrer – starke Schüler“. Dabei gilt es zum einen die Erfahrungen aus der Evaluation des sächsischen Projektes zu berücksichtigen und zum anderen die spezifischen Implementationsbedingungen im Bundesland Niedersachsen im Blick zu haben. In Kooperation mit dem niedersächsischen Kultusministerium und verschiedenen außerschulischen Partnern sollen die bereits in Sachsen erprobten Fortbildungsformate auf ihre Praktikabilität in westdeutschen Implementationskontexten geprüft werden, um auf diese Weise einen Beitrag zum Transfer der Erkenntnisse des Modellprojektes über die Grenzen Sachsens hinaus zu leisten.