Partnereinrichtungen

Technische Universität Dresden

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Im April 2026 startet das Lehrprojekt „Kasuistische Demokratiebildung im Lehramt“. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit Fallbeispielen aus der Schulpraxis, insbesondere zu religions- und politikbezogenen Themen. Das Projekt knüpft an bestehende Ansätze aus Dresden an, wo kasuistische Methoden bereits in der Geschichts-, Politik- und Philosophie-/Ethikdidaktik etabliert sind. Die Lehrkonzepte zur Fallarbeit werden im Sinne eines partizipativen Design-Based-Research (DBR) weiterentwickelt und fachspezifisch vertieft. Dabei werden erprobte Lernumgebungen iterativ überarbeitet, getestet und evaluiert, um Studierende stärker in forschend-reflexive Lernprozesse einzubeziehen. Die Gestaltung der Fälle orientiert sich an den Harvard Case Studies „Justice in School“ und umfasst drei zentrale Schritte: Die Fälle werden lebendig erzählt und multimedial inszeniert; Perspektiven zivilgesellschaftlicher Akteure wie Eltern oder Schulleitung werden systematisch einbezogen; strukturierte Diskussionsprotokolle fördern eine multiperspektivische Konfliktanalyse. Durch diese Arbeit mit realitätsnahen Fällen lernen Studierende, Dynamiken von religiöser Radikalisierung oder Diskriminierung zu erkennen, die Vielfalt zugrunde liegender Werte und Sichtweisen zu analysieren sowie daraus entstehende Kontroversen konstruktiv zu moderieren – ein Beitrag zur praxisorientierten Demokratiebildung im Lehramt. Das Institut für Didaktik der Demokratie ist hierbei als Ansprechpartner inbesondere im Austausch zur Demokratiebildung beteiligt.

Institute for Civil Civic Engagement (ICCE)

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Das Institute for Civil Civic Engagement (ICCE) wurde als Partnerschaft zwischen den Colleges Mesa, City und Miramar in San Diego und der Universität von San Diego gegründet, um den zivilen Diskurs zwischen Bürgerinnen und Bürgern und öffentlichen Amtsträgern sowohl zwischenmenschlich als auch medial zu fördern und zu verbessern. Das Institut arbeitet in diesem Zusammenhang an innovativen Zugängen zu der respektvollen Austragung von Meinungsverschiedenheiten und der effektiven Bearbeitung von drängenden politischen Herausforderungen. Dies beinhaltet die Förderung von Gemeinschaftsinitiativen, die Entwicklung von Bildungsressourcen und Modellen für ein wirksames ziviles Bürgerengagement, sowohl in San Diego als auch darüber hinaus. Das ICCE kooperiert mit dem Institut für Didaktik der Demokratie bei der Erforschung bürgerschaftlicher Bildungs- und Austauschprozesse sowie der Erstellung politischer Bildungsangebote.

 

Demokratiezentrum Wien

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Das Demokratiezentrum Wien ist eine unabhängige wissenschaftliche Einrichtung mit Aufgaben in der Demokratieforschung und der Demokratiebildung. Ihre empirische und theoretische Forschung dient der wissenschaftlichen Erkenntnis, dem demokratiepolitischen Diskurs und dem Transfer in Bildungsangebote. Die Entwicklung des Instituts erfolgt entlang von Projekten zu unterschiedlichen demokratiewissenschaftlichen und -didaktischen Schwerpunktsetzungen sowie der Vermittlung dieser Themen in verschiedene Wissensräume, etwa die Jugend- und Erwachsenenbildung, den schulischen oder den universitären Bereich. Mit seiner thematischen Ausrichtung (z.B. historische und politische Ikonographie, Medien und Demokratie, E-Democracy, Migration) und dem Aufbau der multimedialen und online zugänglichen Lehrangebote für den Bereich Politische Bildung erwies sich das Demokratiezentrum seit seiner Anfangszeit als Vorreiter. Das Demokratiezentrum Wien kooperiert mit dem Institut für Didaktik für Demokratie in unterschiedlichen Forschungs- und Transferprojekten.

Arbeitsbereich Didaktik der Politischen Bildung - Universität Wien

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Der Arbeitsbereich der Didaktik der Politischen Bildung wurde im März 2017 am Zentrum für Lehrer*innenbildung der Universität Wien etabliert, um Politische Bildung stärker in der Ausbildung von Lehrer*innen an der Universität Wien zu verankern. Die Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs sind Demokratiedidaktik, Bürgerbewusstseinsforschung, Global Citizenship Education, inklusive Politische Bildung und Menschenrechtsbildung. Der Arbeitsbereich der Didaktik der Politischen Bildung an der Universität Wien kooperiert mit dem Institut für Didaktik der Demokratie in unterschiedlichen Forschungsprojekten zu politischer Bildung.

Leonore-Goldschmidt-Schule

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Die Leonore-Goldschmidt-Schule ist eine 1974 gegründete integrierte Gesamtschule (IGS) mit Ganztagsschulangebot in Hannover, in der aktuell rund 1850 Schülerinnen und Schülern zwischen der 5. und der 13. Klasse von circa 180 Lehrkräften unterrichtet werden. Als erste IGS unter den Europaschulen Niedersachsens sowie zertifizierte Umweltschule in Europa stellt interkulturelle Bildung, Nachhaltigkeit und europäische Partnerschaft einen wichtigen Teil der Schulkultur dar. Die Leonore-Goldschmidt-Schule arbeitet in diesem Zusammenhang mit dem Institut für Didaktik der Demokratie sowohl bei unterschiedlichen Aspekten der Lehr-Lernforschung, als auch im Rahmens eines Erasmus+-Projekts (REACT) zusammen.

Landesjugendring Niedersachsen

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Der Landesjugendring Niedersachsen, in dem sich 19 landesweit aktive Jugendorganisationen zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, gestaltet und sichert die Rahmenbedingungen der Jugendarbeit, bezieht Stellung, startet Initiativen, veranstaltet Fachtagungen, erstellt Publikationen und ist Informations- und Servicestelle für die Jugendarbeit in Niedersachsen. Hinter ihm stehen über 80 eigenständige Jugendverbände mit rund 500.000 Mitgliedern, deren Aktivitäten ca. 70 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen erreichen. Somit ist der Landesjugendring die größte und in ihrer Art einzige Interessengemeinschaft für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen. Der Landesjugendring Niedersachsen kooperiert mit dem Institut für Didaktik der Demokratie bei der Projektentwicklung und Projektförderung im Bildungsbereich.

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover

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Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover ist das kommunale Erwachsenenbildungszentrum der Landeshauptstadt Hannover. Im Jahr 1919 von Ada Lessing gegründet, die auch die erste Geschäftsführerin war, ist es unser Auftrag und Leitgedanke, ein Programmangebot nach den vielfältigen Bedürfnissen aller Menschen in Hannover anzubieten. Unsere Bildungs- und Beteiligungsangebote unterstützen Menschen darin, selbstbestimmt ihre Fähigkeiten, Interessen und Perspektiven weiterzuentwickeln.

Unser Bildungs- und Bürokomplex liegt inmitten historischer Fachwerkfassaden, in der idyllischen Altstadt, am Ufer der Leine und zwischen dem wunderschönen Ballhofplatz und dem ältesten Bürgerhaus Hannovers aus dem Jahr 1566. Die Volkshochschule Hannover steht für zeitgemäßes, lebensweltorientiertes und barrierearmes Lernen. Doch sie ist nicht nur Lernort , sondern auch Begegnungsstätte. Wir begreifen Lebenslanges Lernen als wichtigen Bestandteil für politische, gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Teilhabe.

Volkshochschule Celle

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Als größter regionaler Weiterbildungsträger in Celle Stadt und Landkreis Celle ist die vhs Celle dem Konzept des lebenslangen Lernens verpflichtet. Ziel ist es, allen Bevölkerungsgruppen die aktive Teilhabe an der Gesellschaft zu eröffnen und durch das vielseitige Bildungsangebot die Handlungs- und Orientierungskompetenzen des Einzelnen zu erweitern - sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Die vhs Celle versteht sich als Lernort, kultureller Treffpunkt und Forum der Diskussion.

Ansprechpartner

Bastian Vajen Bastian Vajen
Dr. des. Bastian Vajen
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Adresse
Callinstraße 22
30167 Hannover
Gebäude
Raum
002
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