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Symposium: Bedrohte Demokratie

Symposium: Bedrohte Demokratie

Im letzten Jahrzehnt veränderte sich die Situation der Demokratien in der Welt zum Negativen. Umso größer wird der Handlungsbedarf. Im Mittelpunkt der Forschungen des Instituts für Didaktik der Demokratie stehen Bürgerbewusstsein und Partizipation, Rechtsextremismus und Demokratie, Nationalsozialismus und Diktaturerfahrung sowie Europäisierung und Globalisierung. Heute heißt es, Demokratien zu stärken und Diktaturen zu verhindern. Hierzu bedarf es historisch-politischer Erörterungen und interdisziplinärer Überlegungen zu neuen Strategien der Zivilcourage. Diese sollen mit ausgewiesenen Fachleuten erörtert werden. Daher laden wir Sie herzlich zur virtuellen Teilnahme an einem Symposium ein:

Bedrohte Demokratie?
Freitag, 26. November 2021, 9.30-18:30 Uhr
Hybridveranstaltung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich bis zum 23.11.2021 per E-Mail an:
post@idd.uni-hannover.de

Wenn Sie sich angemeldet haben, erhalten Sie am 24.11.2021 den Link zur Zoom-Konferenz. 

 

Programm:

09:30 Eröffnung, Grußworte

  • Dr. Gabriele Andretta, Präsidentin des Niedersächsischen Landtages
  • Univ.-Prof. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover
  • Dr. Gesa Schönermark, Stiftung Niedersachsen
  • Univ.-Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Leibniz Universität Hannover
  • Univ.-Prof. Dr. Dirk Lange, IDD Institut für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover
  • Univ.-Prof. Dr. Nils Hoppe, Dekanat der Philosophische Fakultät der Leibniz Universität Hannover
  • Univ.-Prof. Dr. Michael Rothmann, Historisches Seminar der Leibniz Universität Hannover
  • Dr. Henning Steinführer, Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen

 

10:15 Panel 1: Grundsatzreferate
Leitung: Univ.-Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer,
Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster 

  • Retrospektiv: Ein Masterplan zur stabilen Demokratie? Von erfolgreichen und gescheiterten Systemtransformationen in der Geschichte
    Prof. Dr. Thomas Schaarschmidt, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

  • Präventiv: Lernen als Schutz. Der Beitrag von Pädagogik und Geschichtsdidaktik für die Stärkung von Demokratie und Zivilgesellschaft
    Univ.-Prof. Dr. Dietmar von Reeken, Geschichtsdidaktik, Geschichtsunterricht und Geschichtskultur, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 

  • Perspektiv: Abwägung von Modellen politischer Gestaltung im Rahmen der globalen Transformation
    Univ.-Prof. Mag. Dr. Oliver Rathkolb, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel
    Univ.-Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Historisches Seminar sowie Institut für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover

  • Erörterungen


12:45 Mittagsimbiss

13:45 Panel 2: Kurzbeiträge aus der Praxis 
Leitung: Christiane Schröder, Institut für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover

  • Innovative Wissenschaftsanwendung
    Dr. Christine Schoenmakers, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin

  • Wissen für die Praxis. Neue Wege des Transfers aus den Geistes- und Kulturwissenschaften
    Dr. Klaus-Dieter Kleefeld, Landschaftsverband Rheinland, Abteilung digitales Kulturerbe, Köln

  • Umgang mit neuen Bildmedien
    Dr. Christian Hellwig, Institut für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover

  • Lernorte und Demokratieerziehung
    Univ.-Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

  • Erörterungen


15:30 Kaffeepause

16:00 Panel 3: Folgerungen und Vorschläge. Podiumsdiskussion 
Leitung: Dr. Christina Kakridi, Fortbildungsbeauftrage für Politische Bildung am Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, Hildesheim

  • Edelgard Bulmahn, ehem. Bundesministerin für Bildung und Forschung, ehem. Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Hannover
  • Arne Borstelmann, Stellvertretender Schulleiter Gymnasium Groß Ilsede
  • Prof. Dr. Jochen Oltmer, IMIS Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück
  • Prof. Dr. Thomas Schwark, Direktor der Museen für Kulturgeschichte, Hannover
  • Prof. Dr. Rolf Wernstedt, ehem. Niedersächsischer Kultusminister, ehem. Präsident des Niedersächsischen Landtages, Hannover

18:00 Kommentare, Anregungen und Folgerungen

  • Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann, Institut für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover