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Support for learning, learning by sport: realization of pedagogical and cultural approaches for the empowerment of people with mental disease through no competetive sport

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Support for learning, learning by sport: realization of pedagogical and cultural approaches for the empowerment of people with mental disease through no competetive sport

Leaders:  Prof. Dr. Dirk Lange
Team:  Arne Schrader
Year:  2019
Sponsors:  Erasmus+ Programm (EU)
Lifespan:  12/2018 - 11/2020

Obwohl die Länder der EU schon einige Fortschritte bei der Behandlung, Unterstützung und sozialen Eingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen erzielt haben, gibt es noch viel zu tun. In der Vergangenheit wurden ehrgeizige Projekte oft nicht effektiv in die Praxis umgesetzt oder führten häufig nicht zu den erwünschten Resultaten.

De facto sehen sich Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Familien im Alltag mit vielen Problemen konfrontiert und vorhandene Maßnahmen der (europäischen) Politik in diesem Bereich sind oft unzureichend. So ist es für Menschen mit einer psychischen Erkrankung nur schwer unmöglich, eine angemessene Arbeitsstelle zu finden. Ferner werden Familien, die eine Schlüsselrolle in der Begleitung und Versorgung der Erkrankten einnehmen, in vielen Bereichen unzureichend unterstützt.

Das Projekt “Sport for learning, learning by sport: realization of pedagogical and cultural approaches for the empowerment of people with mental disease through no competitive sport” unter Leitung der italienischen Organisation Associazione Nazionale Polisportive per l'Integrazione Sociale (ANPIS) und unter Beteiligung des IDD setzt hier an.

In vielen Zusammenhängen wird Sport als eine tragende Säule für den gesellschaftlichen Zusammenhalt erachtet. Durch gemeinsame sportliche Aktivitäten können persönliche, politische, soziale sowie berufsbezogene Kompetenzen gestärkt und vermittelt werden.

Die Hauptziele des Projekts sind:

1) Die Entwicklung innovativer Methoden und Materialien zur Stärkung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ziel ist es, Lehrkräfte und Pädagog*innen, die mit Menschen mit psychischen Erkrankungen arbeiten, weiterzubilden. Untersuchungen zeigten, dass die Ausübung von nicht-wettbewerbsorientierten sportlichen Aktivitäten die Partizipation von Menschen mit psychischen Erkrankungen steigern kann.

2) Ein besseres Verständnis für die Probleme und Bedürfnisse von psychisch erkrankten Menschen zu erlangen. Bestehende lokale und nationale Netzwerke sollen weiterentwickelt und gestärkt werden.

3) Die Bestimmung von Instrumenten und Methoden zur Bewertung non-formalem und informellen Lernens im Bereich des Sports. Durch eine Kooperation von Einzelpersonen und Organisationen als Teil eines europäischen Netzwerks besteht das Potential, Projekte in den genannten Bereichen effektiver umzusetzen.