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Ulrich Ballhausen erhält das Bundesverdienstkreuz

Ulrich Ballhausen erhält das Bundesverdienstkreuz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ulrich Ballhausen bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ulrich Ballhausen bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ulrich Ballhausen bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte am Mittwoch, den 22. Mai Aktive der politischen Bildung aus allen 16 Bundesländern mit einer Einladung ins Schloss Bellevue. Bei der Matinee zum 70. Jahrestag des Grundgesetzes sprach er über den Wettbewerb "Demokratie ganz nah – 16 Ideen für ein gelebtes Grundgesetz". In diesem Rahmen zeichnete der Bundespräsident auch 16 Frauen und Männer für ihr herausragendes Engagement in der politischen Bildung und bei der Vermittlung der Werte des Grundgesetzes mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus.

Zu den ausgezeichneten gehört auch Ulrich Ballhausen, Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie (IDD) der Leibniz Universität Hannover.

In der Begründung für diese Auszeichnung heißt es: 

„Wie kann politische Urteilsfähigkeit eingeübt und Demokratie erlebbar werden? Diesen Fragen widmet sich Ulrich Ballhausen seit Jahrzehnten mit Leidenschaft. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass sich die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar zu einer herausragenden Bildungseinrichtung entwickelt hat. Bis heute ist er mit seinem Engagement in der Weimar-Jena-Akademie wichtiger Impulsgeber für die politische Bildung in Thüringen. Darüber hinaus hat er sich als Vorsitzender des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten und des Beirates der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Krzyzowa/Kreisau (Polen) für die politische Bildung eingesetzt. Mit seinem Engagement in Forschung und Praxis hat er wichtige und nachhaltige Akzente in der internationalen Jugendarbeit gesetzt und zugleich einen wertvollen Beitrag für die europäische Verständigung geleistet.“

Ulrich Ballhausen hat  Gesellschaftslehre und  Religionspädagogik an der Gesamthochschule Kassel/Universität des Landes Hessen für das Lehramt in der Sekundarstufe II studiert. Nach dem Referendariat war er 25 Jahre in der außerschulischen politischen Jugendbildung in Passau, in der Oberpfalz und in Thüringen tätig und in zahlreichen europäischen, nationalen und regionalen Gremien, Beiräten und Vereinen aktiv. Von 1997 bis 2012 war er Leiter der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar. Seit 2014 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover. Ulrich Ballhausen ist u. a. Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB e.V.), Mitglied der Steuerungsgruppe Forschung und Praxis im Dialog: Internationale Jugendarbeit und Mitglied der ExpertInnengruppe des BMI-Projektes Zusammenhalt durch Teilhabe.