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RESIST - In the name of human rights. Teaching/learning materials dealing with resistance against National Socialism in Europe using the example of France and Germany 1933-1945

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RESIST - In the name of human rights. Teaching/learning materials dealing with resistance against National Socialism in Europe using the example of France and Germany 1933-1945

Leitung:  Prof. Dr. Dirk Lange
Team:  Arne Schrader
Jahr:  2022
Förderung:  Europäische Kommission - Citizens, Equality, Rights and Values Programm (CERV)
Laufzeit:  05/2022 - 04/2024

Projektbeschreibung

Vom nationalsozialistischen Deutschland wurden mit Diktatur, Vernichtungskrieg, Besatzungsherrschaft und "Rassenpolitik" schwerste Menschenrechtsverletzungen begangen. Sie reichten hin bis hin zum Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden sowie an den Sinti und Roma Europas. Diesen Verbrechen entgegenzutreten, die Orientierung an Menschenrechten und die Wiederherstellung des Rechts leitete das Handeln von Menschen im Widerstand. Obwohl die Auseinandersetzung mit dem Widerstand in Europa wesentlich zur Demokratie- und Menschenrechtsbildung beitragen kann, liegen bisher kaum entsprechende Lehr-/Lernmaterialien vor. Dies gilt insbesondere für digitale Angebote. Ein digitaler Zugang bietet jedoch nicht nur die Möglichkeit eines länderübergreifenden Austausches, etwa für transnationale Jugendbegegnungen, sondern schafft auch neue Möglichkeiten in der Auseinandersetzung mit dem historischen Gegenstand in vergleichender Perspektive sowie der Beschäftigung mit seiner Bedeutung für die Gegenwart.

Ziele und Ergebnisse

In einer länderübergreifenden Kooperation unterschiedlicher historisch-politischer Bildungsinstitutionen werden im Rahmen des Projektes biografische Materialien sowie eine pädagogische Handreichung für die Durchführung von Lernangeboten in binationalen Jugendaustauschen und pädagogischen Settings an Schulen, Gedenkstätten und anderen Lernzusammenhängen entwickelt. Weiterhin wird eine digitale Ausstellung entworfen, die Jugendlichen durch unterschiedliche Vermittlungsebenen einen interaktiven und mehrdimensionalen Zugang zu den Personen des Widerstands bietet. Die digitale Ausstellung soll nach Fertigstellung in ihren Inhalten erweiterbar sein, z. B. auch in der Zusammenarbeit mit Jugendprojekten, sodass sie grundsätzlich auch auf andere Kontexte transferiert werden kann, beispielsweise mit Blick auf Widerstandsbiografien aus anderen europäischen Ländern.

Partnerschaft

- Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover (Projektkoordination)

- Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 

- Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung, Leipzig 

- Mémorial National de la prison de Montluc, Lyon

- Centre d'Histoire de la Résistance et de la Déportation, Lyon 

- Cité Scolaire Internationale, Lyon