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Grenzgeschichte(n) - Die "Erinnerungslandschaft deutsch-deutsche Grenze" in der Metropolregion Hamburg

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Grenzgeschichte(n) - Die "Erinnerungslandschaft deutsch-deutsche Grenze" in der Metropolregion Hamburg

Leitung:  apl. Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann
Team:  Dr. Christian Hellwig (operative Projektleitung), Karolin Quambusch, Dr. Christine Schoenmakers
Jahr:  2019
Förderung:  Metropolregion Hamburg
Laufzeit:  10/2018 - 10/2020

Entlang des ehemaligen Grenzverlaufs befindet sich auf dem Gebiet der Metropolregion Hamburg eine Vielzahl von Museen, Ausstellungen, Erinnerungsorten und Gedenkzeichen, die sich mit der Geschichte der innerdeutschen Grenze auseinandersetzen. Es fehlt bislang jedoch ein Konzept zur Ausgestaltung einer gemeinsamen Erinnerungslandschaft, die die vorhandenen Potenziale stärkt und die Sichtbarkeit in der Region (und darüber hinaus) erhöht. Ziel des von der Metropolregion Hamburg sowie unter der Beteiligung der Kreise und kreisfreien Städte Lübeck, Herzogtum Lauenburg, Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-Parchim, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen geförderten Projektes „Grenzgeschichte(n): Die ‚Erinnerungslandschaft deutsch-deutsche Grenze‘ in der Metropolregion Hamburg“ ist es, die einzelnen Initiativen untereinander besser zu vernetzen und Angebote zu einer weitergehenden Professionalisierung zu schaffen.

 

Das Institut für Didaktik der Demokratie (IDD) der Leibniz Universität Hannover beteiligt sich an diesem Projekt als Kooperationspartner und wurde unter anderem mit der Erstellung einer Bestandsanalyse der im Einzugsgebiet der Metropolregion agierenden Gedenkstätten, Museen und Initiativen betraut, die sich in ihrer Vermittlungsarbeit den Themen Teilung und Grenze widmen. Die Bestandsaufnahme wurde durch die Metropolregion Hamburg im Rahmen des Leitprojektes Grenzgeschichte(n) gefördert. Kern des Berichtes war die Bereisung der einzelnen Einrichtungen, die Datenerhebung erfolgte vor Ort mittels eines speziell für das Projekt entwickelten Fragebogens zur Selbsteinschätzung der Einrichtungen sowie anhand eines internen Leitfadens für das Projektteam.

 

Die Bestandanalyse wurde im Januar 2020 mit einem Bericht abgeschlossen. Dieser liegt nun in gedruckter Fassung vor und kann in digitaler Form HIER heruntergeladen werden.