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Digital Resistance

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Digital Resistance

© Quelle: Digital Resistance
Quelle: Digital Resistance
Leitung:  Dr. Moritz Peter Haarmann
Team:  Richard Heise
Jahr:  2019
Förderung:  EU/CoE Joint Programme for international cooperation projects „Democratic and Inclusive School Culture in Operation“ (DISCO)
Laufzeit:  03/2018 - 11/2019

Digital Resistance versteht sich als Teil des Prozesses hin zu einem europäischen Konzept von Digital Citizenship. Das Projekt zielt darauf ab, digitale Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu stärken und diese somit zu befähigen, Diskriminierung, Indoktrination und Fake News (DIF) im Internet zu erkennen und Strategien zu entwickeln, mit diesen Phänomenen umzugehen. Digital Resistance wird gefördert durch das „EU/CoE Joint Programme for international cooperation projects“ im Bereich „Democratic and Inclusive School Culture in Operation (DISCO)“. Die Koordination des Projekts obliegt dem Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover. Weitere Projektpartner sind die Universität Pavia (Italien), die Universität Wien (Österreich), die Berufsschule 1 EPAL Korydallou aus Athen (Griechenland), sowie die Schulaufsichtsbehörde Inspectoratul Scolar Judeatan aus Buzau (Rumänien).

Das Projekt greift unter anderem auf die Rahmenwerke des Europarats (Europarat 2016: Kompetenzen für eine demokratische Kultur) und der Europäischen Union (Europäische Kommission 2017: DigComp 2.1 The Digital Competence Framework for Citizens) im Bereich digitale Kompetenzen zurück. Zur Stärkung der entsprechenden Kompetenzen entwickelt das Projektkonsortium ein digitales Handbuch, das ein didaktisches Konzept umfasst, welches Lehrerinnen und Lehrer befähigt, das Thema DIF durch forschendes Lernen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu behandeln. Schülerinnen und Schüler forschen zu einem selbst gewählten Fall von DIF und erstellen ein mediales Format, beispielsweise ein Poster, ein Kurzfilm einen Blogeintrag etc., das den Lernprozess reflektiert und dokumentiert. Das Ergebnis wird anschließend auf eine interaktive Onlineplattform hochgeladen, die durch das Konsortium erstellt und betrieben wird. Die Plattform wird anschließend genutzt, um einen Austausch zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden Länder zum Thema DIF zu ermöglichen. Zudem gewährleistet die Onlineplattform einen freien Zugriff auf die entwickelten didaktischen Materialien für interessierte Lehrkräfte.

Projektwebsite: https://www.digi-res.eu/